Andreas Eichstaedt – Landschaftkompositionen, Malerei und Zeichnungen

Andreas Eichstaedt (Illustration), mit Texten von Ingrid Mössinger uvm.


Mit Texten von Ingrid Mössinger, Susanne Knorr, Maren Kratschmer-Kroneck, Andreas Naumann, Beate Reifenscheid und Manuel Vogel
Herausgegeben von der Stadt Weimar, Stadtmuseum Weimar, in Zusammenarbeit mit Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz
95 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, gebunden
ISBN 978-3-86530-213-7

14,90
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Andreas Eichstaedt – Landschaftkompositionen, Malerei und Zeichnungen

Details

Eichstaedts Seebilder sind frei von menschlichen Eingriffen, oft auch frei von menschlicher Existenz. Sie könnten Zeugen einer prähistorischen Epoche sein, noch bevor Lebewesen begannen die Erde zu bevölkern. Sie könnten auch eine prähistorische Entwicklungsstufe beschreiben, die sich gerade in einem sturmfreien Zeitfenster befindet. [...] Die Wahrheit jedoch ist, dass nicht nur Naturlandschaften, sondern selbst Kulturlandschaften inzwischen gestörte Landschaften sind, die nur noch durch verantwortungsbewusstes Handeln aller Menschen gerettet werden könnten. Das Paradies, Sehnsuchtsort aller Menschen, die ideale Verschmelzung von Natur und Kultur scheint unerreichbar. Den Garten Eden gibt es nur noch im verantwortungsvollen Handeln jedes Einzelnen. Andreas Eichstaedt zeigt mit seinen Bildern den Weg, er müsste nur noch beschritten werden.

 (Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz)

 Eichstaedt’s seascapes are free from human inter­vention, and often free from human existence. They could be witnesses to a prehistoric era before living creatures began to populate the earth. They could also describe a particular prehistoric stadium that is currently free of storms. […] The truth, however, is that not only natural landscapes but even cultural landscapes have become disturbed landscapes that can only be saved through the commitment and caring of all people. Paradise, that place longed for by every­one, the perfect fusion of nature and culture seems to be unattainable. The Garden of Eden can only come from the responsible actions of every individual. Andreas Eichstaedt shows the way with his paintings, it only remains to be trodden.