Trauerweidengepeitscht – Spaziergänge durch die Dresdner Kunst des 20. Jahrhunderts

Dieter Hoffmann


Herausgegeben von Dieter Hoefer, Gisbert Porstmann 
324 Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden
Format 24 x 28 cm
ISBN 978-3-86530-203-8

29,95
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Trauerweidengepeitscht – Spaziergänge durch die Dresdner Kunst des 20. Jahrhunderts

Details

Unternehmen wir einen Spaziergang durch die Dresdner Kunst des 20. Jahrhunderts: durch die Moritzburger Barocklandschaft, in „geheime“ Ecken und Winkel Dresdens, von der Malerei und Zeichnung zur Druckgrafik, über die Plastiken eines Georg Kolbe zur Porzellankunst Paul Scheurichs und zur künstlerischen Fotografie Ulrich Lindners.

Als einen kleinen Teil der Fülle präsentiert Dieter Hoffmann in diesem Band den Wiederabdruck von Bildern sowie einige Gedichte, blickt zurück auf künstlerische Schaffensperioden der DDR, auf Bestrebungen um eine gesamtdeutsche Kunstpflege und auf die Zeit nach 1989, als Kunst aus dem Osten im Westen plötzlich als exotisch und entdeckenswert galt, bevor man die Malerei der um 1900 Geborenen als „gestrig“ bewertete.

Die Auswahl der wiedergegebenen Texte fixiert dabei stets den Genius Loci einer Ausstellung als ein kleines Stück Zeit- und Wirkungsgeschichte, soll bilden, die Augen öffnen, erfreuen, den geheimen Sinn im Wiedersehen und Wiederfinden anregen.

Der Kunstschriftsteller Dieter Hoffmann, 1934 in Dresden geboren, hat vor allem für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ sowie die „Frankfurter Neue Presse“ viel über Dresdner Kunst geschrieben und gilt als Vermittler zwischen Lyrik und bildender Kunst.

In Dresden knüpfte er Kontakte zu Malern wie Ernst Hassebrauk und Hans Körnig, nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik 1957 zu Max Ackermann und Horst Antes. In Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlern entstanden zahlreiche Werke, die zuletzt 2005 in der Ausstellung „Das Wort liebt Bilder. Dieter Hoffmann – Arbeiten mit Künstlern und Pressen 1955 bis 2005“ in Leipzig und Frankfurt am Main gezeigt wurden.