Künstler in Dresden im 20. Jahrhundert – Literarische Porträts

Hans Peter Lühr, Wulf Kirsten


312 Seiten, zahlreiche, meist farbige Abbildungen, gebunden
ISBN 978-3-86530-073-7

24,95
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Details

Seit der Wende zum 20. Jahrhundert und dem furiosen Auftritt der Künstlergruppe "Brücke" ist Dresden eines der wichtigen Zentren deutscher Kunstentwicklung. Nicht nur ihre berühmten Exponenten von Dix und Kokoschka bis Glöckner und Penck prägen (oder irritieren) dabei das Bild der Stadt, seine Eigenart kommt bis heute ebenso aus der Fülle künstlerischer Individualitäten mit einem starken Traditionsbezug. Aus betont subjektiver Sicht gibt die vorliegende Anthologie ein Panorama dieser charakteristischen, oft genug widerspruchsvollen Dresdner Verhältnisse eines Jahrhunderts. In 85 literarischen Porträts, in kleinen Essays und Skizzen, wird vom "unaufhörlichen Erlebnis Kunst" berichtet. Im Idealfall schreiben Dichter über Maler (Grafiker und Bildhauer), jedenfalls Zeitgenossen über ihre Künstlerfreunde: Däubler über Segall, Sternheim über Felixmüller, Löffler über Lachnit, Kirsten über Querner, ferner Friedrich Dieckmann über Max Uhlig, Christa Wolf über Angela Hampel, Uwe Kolbe über Conny Schleime usf. Ein solches – zudem reich illustriertes – Lesebuch hat es an sich, jenseits akademischer Belehrung anschaulich von der Vielfalt eines höchst lebendigen Kunstraumes zu berichten.
Enthalten sind literarische Porträts über: Peter August Böckstiegel, Hartmut Bonk, Pol Cassel, Lutz Dammbeck, Winfried Dierske, Otto Dix, Ferdinand Dorsch, Klaus Drechsler, Konstanze Feindt Eisner, Conrad Felixmüller, Hubertus Giebe, Hermann Glöckner, Dieter Goltzsche, Peter Graf, Otto Griebel, Curt Großpietsch, Hans Grundig, Herta Günther, Bernd Hahn, Angela Hampel, Wolfram Häntsch, Ernst Hassebrauk, Erich Heckel, Josef Hegenbarth, Helmut Heinze, Gunter Herrmann, Peter Herrmann, Joachim Heuer, Gussy Hippold-Ahnert, Hirschvogel, Eugen Hoffmann, Veit Hoffmann, Elke Hopfe, Hans Jüchser, Petra Kasten, Ralf Kerbach, Edmund Kesting, Gerhard Kettner, Ernst Ludwig Kirchner, Siegfried Klotz, Oskar Kokoschka, Hans Körnig, Bernhard Kretzschmar, Karl Kröner, Andreas Küchler, Wilhelm Lachnit, Christiane Latendorf, Helge Leiberg, Horst Leifer, Gerda Lepke, Ernst Lewinger, Elfriede Lohse-Wächtler, Frank Maasdorf, Peter Makolies, Richard Müller, Wilhelm Müller, Max Pechstein, A. R. Penck, Wolfgang Petrovsky, Stefan Plenkers, Friedrich Press, Curt Querner, Hans Theo Richter, Theodor Rosenhauer, Wilhelm Rudolph, Hans Scheib, Christine Schlege, Cornelia Schleime, Helmut Schmidt-Kirstein, Jürgen Schön, Fritz Schulze, Lasar Segall, Wolfgang Smy, Walter Spies, Reinhard Springer, Robert Sterl, Strawalde, Max Uhlig, Christoph Voll, Claus Weidensdorfer, Jürgen Wenzel, Albert Wigand, Paul Wilhelm, Fritz Winkler, Werner Wittig, Willy Wolff und Oskar Zwintscher.

Pressestimmen

„... legen die beiden in Dresden bestens bekannten Herausgeber ein irres Spektrum literarischer Porträts vor, die von insgesamt 87 Künstlern erzählen. Es weckt Neugier und Lust auf weitere Erkundungen.“ (Dresdner Neueste Nachrichten 10./11.12.05)

„Bemerkenswert ist die Vielfalt der Handschriften, die unterschiedliche Art des Herangehens. Die Porträts spiegeln Eigenarten und Besonderheiten der Dresdner Kunst. Sie liefern Einsichten in künstlerische Prozesse. Seelenverwandtschaften werden erkennbar, die aus gemeinsamer Erfahrung oder Anschauung der Welt resultieren, aus gleicher Mentalität.“ (Sächsische Zeitung, 10./11. Dezember 2005)