Peter Schreier – Melodien eines Lebens | Eine Bildbiografie

Jürgen Helfricht


183 Seiten, zahlreiche, meist farbige Abbildungen, gebunden
ISBN 978-3-86530-109-3

24,95
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Peter Schreier – Melodien eines Lebens | Eine Bildbiografie

Details

Vom Sängerknaben zur Wunderstimme des 20. Jahrhunderts – schon im Dresdner Kreuzchor offenbarte sich die außergewöhnliche Begabung des 1935 in Meißen/Sachsen geborenen Peter Schreier. Bis 2000 an der Berliner Staatsoper engagiert, galt der lyrische Tenor von Weltruf, der unvergleichliche „Tamino“, „Evangelist“, Schubert und Schumanninterpret über Jahrzehnte als bedeutendster Lied- und Oratoriensänger überhaupt. Auf über 200 Platten und CDs ist er verewigt. Seine einzigartige Karriere ließ ihn an der Wiener Staatsoper genauso wie an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York oder am Teatro Colón in Buenos Aires Triumphe feiern. Sternstunden waren die ununterbrochen 25 Jahre währenden Auftritte bei den Salzburger Festspielen.
In der mit bisher nie publizierten Fotos opulent ausgestatteten Biografie beschreibt Jürgen Helfricht aber auch die ganz privaten Seiten des Kammersängers und Professors, der seiner Dresdner Heimat immer treu blieb, seit einigen Jahren auf einer Atlantik-Insel entspannt und bis heute als Dirigent zwischen Südamerika und Europa unterwegs ist. Peter Schreier vertraute dem Autor in vorher nie gezeigter Offenheit Details aus seiner Familie, von Begegnungen mit Künstlerkollegen wie Herbert von Karajan und Placido Domingo oder den Mächtigen der DDR an. Diese vereinen sich mit Recherchen quer durch Europa bis nach Afrika zu einem Lebensbild, das dem Leser völlig neue Facetten eines Weltstars erschließt.

Aus dem Inhalt: Sächsische Ahnen und ein Familiengeheimnis - Kindertage in Constappel - Für Kantor Schreier eine Frage der Ehre - Blutrotes Feuerglühen über Elbflorenz - Erster Sängerknabe im Notquartier - Mauersbergers Ausnahme-Kruzianer - Ahrenshooper Ostsee-Abenteuer - Der tragische Tod des Chorpräfekten - Tenor, Präfekt und zweimal 11. Klasse - In seiner Begabung eine Abnormität - Bittere Enttäuschung und heilsame Krise - Gesangsstudent – doch wenig ausgelastet - Schwiegermutter spielt Schicksal - Als Gefangener im Dresdner Rampenlicht - Nach dem Mauerbau sind Sänger knapp - Berlins Staatsoper – die musikalische Heimat - Karriere-Start in die Welt am Genfer See - Erlebnisse in Rom, Mailand, Buenos Aires, Kairo - Warum Walter Felsenstein einen Korb bekam - Auch die leichte Muse ist harte Arbeit - Schicksalhafte Verknüpfung mit Fritz Wunderlich - Salzburg-Debüt mit klemmendem Vorhang - Bescheidener Gentleman in großer Villa - Davids blutende Nase verändert das Leben - Begegnungen mit Herbert von Karajan - Ich dirigiere am liebsten, was ich selbst singe - Wien, Wien, nur du allein - … Frackschneider, Tafelspitz und hohe Stühle - Ein Refugium am Loschwitzer Elbhang - Warum mit „Palestrina“ ein Schlusspunkt kam - Das Orphische in Schreiers Stimme - Japanischer Fanclub mit Schreier-Postille - Reisender unterm ungeteilten Opernhimmel - Freude, Leid und ungebetene Gäste im Landhaus - Schwerer Entschluss gegen den Kreuzchor - Margot Honeckers verblüffendes Geständnis - Schreier weiht die Semperoper ein - Nachdenken über Elfenbeinturm und Familie - Tragisches und die Wende – das Jahr 1989 - Rettungsaktion für das alte Meißen - 2005 – der Evangelist sagt Lebewohl - Schumanniade – ein eigenes Festival - Das Paradies auf den Kapverden - Alters-Privileg: Jetzt sage ich auch mal ab! - Stammbaum Peter Schreier - Peter Schreiers Repertoire als Sänger - Peter Schreiers Repertoire als Dirigent - Dirigenten, Pianisten und Regisseure