Richard Peter Senior – Fotografie in Dresden von 1926 bis 1976

Jens Bove


Herausgegeben von Jens Bove für die Deutsche Fotothek/Sächsische Landesbibliothek –
Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), Reihe „archiv der fotografen“, Band. 1
208 Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden
Format 24 x 27 cm
ISBN 978-3-86530-237-3

29,95
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Richard Peter Senior – Fotografie in Dresden von 1926 bis 1976
Richard Peter Senior – Fotografie in Dresden von 1926 bis 1976

Details

Leichtigkeit, ein Hauch von Eleganz. Zwei Frauen auf dem "Blauen Wunder", Dresdens bekannter Brücke, wenige Jahre nach Kriegsende. Keine Spur von den Schrecken des Krieges, von Trümmern und Schutt, die Richard Petersen (1895-1977) zur gleichen Zeit wieder und wieder fotografierte. Mit diesen 1950 in seinem Buch "Dresden - eine Kamera klagt an" publizierten Aufnahmen, die bis heute unsere Wahrnehmung der zerstörten deutschen Städte des Zweiten Weltkriegs prägen, wurde Peter international bekannt. Sein fotografisches Werk in der Deutschen Fotothek gestaltet sich jedoch weit umfangreicher und vielfältiger. 
Unser Bildband vereint erstmals Peters fünf Jahrzehnte umspannendes Schaffen und zeigt seine Wahlheimat Dresden von altem bürgerlichem Glanz bis zu neuer Blüte im Sozialismus. Die Motive reichen von ersten Publikationen der 20er-Jahre in Zeitschriften wie "Photo-Technik" oder in den Werbezeitschriften und Monatsblättern der großen Fotofirmen, die Peter als einen an der Bildsprache des "Neuen Sehens" geschulten Bildautor ausweisen; über die berühmten Fotografien der 40er-Jahre bis zu Aufnahmen der wiedererstandenen Stadt mit restaurierten Monumenten, Neubauten und gesellschaftlichem Leben der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Zentrales Thema sind die Menschen in ihrer Stadt und nicht zuletzt, seit den 30er-Jahren, immer wieder Nachtaufnahmen der eleganten Elbmetropole. 
Der Band ist der Auftakt der Reihe "archiv der fotografen", mit der die Deutsche Fotothek prägende Positionen deutscher Fotografie präsentiert.