Symbol und Wahrhaftigkeit – Reformbaukunst in Dresden

Ulrich Hübner, Ulrike Grötzsch, Gernot Klatte, Bernhard Sterra


95 Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden
ISBN 978-3-86530-068-3

14,90
Kaufen
Symbol und Wahrhaftigkeit – Reformbaukunst in Dresden

Details

Dresden spielte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle in der deutschen Kunst- und Architekturlandschaft. Die von Umbruch geprägte Zeit brachte neue Ansätze hervor, die Einheit von Architektur, Kunst und Leben wieder herzustellen. Am Beispiel des Dresdner Architekturgeschehens zwischen 1900 und dem I. Weltkrieg wird der bisher kaum betrachtete und bau- oder kunstgeschichtlich nicht fest etablierte Begriff "Reformbaukunst" erörtert. Aufgrund der vielerorts problematischen Zuordnung der mittlerweile zumeist denkmalgeschützten Gebäude zum Jugendstil, die zu Unsicherheiten bei Architekturinteressierten geführt hat, wird auf eine deutliche Unterscheidung von zeitparallelen Stilrichtungen ebenso Wert gelegt wie auf eine Herausarbeitung der diversen Erscheinungsformen dieses "Reformbaustils" selbst. Anhand markanter Einzelbeispiele wie dem Krematorium von Fritz Schumacher, dem Festspielhaus Hellerau von Heinrich Tessenow oder dem Wirken des Stadtbaurates Hans Erlwein wird in die diversen Richtungen der Reformbaukunst eingeführt. Ein nach Stadtteilen gegliederter Objektkatalog soll zum Besuch der zahlreichen auch weniger bekannten Zeugnisse anregen.