Zwischen Davos und Auerbach – Leben und Wirken des Volksschullehrers Hellmuth Vogel (1890-1950)

Katja Margarethe Mieth


Reihe Weiß-Grün, Band 42
275 Seiten, zahlreiche, meist farbige Abbildungen, gebunden
ISBN 978-3-86530-146-8

24,95
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Zwischen Davos und Auerbach – Leben und Wirken des Volksschullehrers Hellmuth Vogel (1890-1950)

Details

Zwischen Davos und Auerbach, zwischen Krieg und Frieden, zwischen Leben und Tod – innerhalb dieser Pole bewegt sich die Biografie Hellmuth Vogels (1890 – 1950). Seine Vita ist für seine Zeit typisch und einzigartig zugleich: geprägt von der bürgerlichen Jugendbewegung um 1900, beeinflusst durch die Katastrophe zweier Weltkriege und der NS-Diktatur, zudem gezeichnet von einer lebensbedrohlichen, langwierigen Lungenerkrankung – und dennoch getragen von unermüdlichem beruflichen wie ehrenamtlichen Engagement.

Hellmuth Vogel gehörte zu den frühen Protagonisten der sächsischen Wandervogelbewegung, insbesondere der "Landsgemeinde". Der stets an aktueller bildender Kunst interessierte Volksschullehrer war offen für die Bestrebungen der Reformpädagogik- und Kunsterzieherbewegung. Zugleich entwickelte er sich zu einem wichtigen Impulsgeber für die erzgebirgische Volkskunst.

Der umfänglich erhaltene Nachlass, der nicht nur persönliche Dokumente und Fotografien, sondern auch Skizzenbücher, Grafiken und volkskünstlerische Werke einschließt, erwies sich als Glückszustand für diese Publikation.